Überblick: RegnitzRadweg von Forchheim nach Bamberg#
Diese Tagestour nimmt nicht einfach eine komplette offizielle Etappe. Sie beginnt am Bahnhof Forchheim, führt kurz durch die Altstadt und endet nach Altem Rathaus und Klein Venedig am Bahnhof Bamberg. Bischberg, der offizielle Endpunkt des gesamten RegnitzRadwegs, bleibt bewusst außen vor.
Die Strecke ist technisch leicht und sammelt nur 54 Höhenmeter im Aufstieg. Ihr Reiz liegt im Wechsel: Örtelbergweiher, Fachwerkorte, Regnitzaue, Gierseilfähre, Buger Wiesen, Bamberger Hain und Welterbe folgen in einem schlüssigen Tagesbogen. Falls die Fähre nicht fährt, steht eine vollständige Umfahrungs-GPX bereit.
Auf einen Blick#
- Distanz
- 38,5 km
- Aufstieg
- 54 Hm
- Bewegungszeit
- 2:30 bis 3 Std. Gesamtdauer: 5 bis 7 Std.
- Schwierigkeit
- Leicht
- Tourtyp
- Radfahren Streckentour
Karte und GPX für Forchheim nach Bamberg#
RegnitzRadweg von Forchheim nach Bamberg
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Die Hauptroute startet am westlichen Bahnhofsvorplatz in Forchheim und misst im lokalen GPX 38,524 Kilometer. Das geglättete Höhenprofil ergibt 54 Meter Aufstieg und 87 Meter Abstieg. Nach Rathausplatz und Talroute überquert der Track die Regnitz mit der Pettstadter Fähre, folgt später dem RegnitzRadweg durch Bamberg und verlässt ihn erst nach Klein Venedig für die zwei Kilometer zum Bahnhof.
Die offiziellen Abschnittsseiten belegen Verlauf, Untergrund und Charakter der Talroute, beziehen ihre Längen aber auf andere Start- und Endpunkte. Die hier genannten 38,524 Kilometer sowie 54 Meter Aufstieg und 87 Meter Abstieg stammen deshalb aus der finalen Bahnhof-zu-Bahnhof-GPX.
Kartendaten und GPX: © OpenStreetMap-Mitwirkende , ODbL 1.0 . Grundlage sind die Talroute der OSM-Relation 146427 und Bahnhofszubringer auf OSM-Wegen. Verlauf und Charakter wurden mit den offiziellen Abschnitten Forchheim bis Hirschaid und Hirschaid bis Bischberg abgeglichen. Beschilderung, Sperrungen und Bedingungen vor Ort haben Vorrang.
Warum lohnt sich die Radtour von Forchheim nach Bamberg?#
38,5 Kilometer sind genug für einen eigenständigen Radtag, ohne dass Du Sehenswürdigkeiten nur im Vorbeifahren abhaken musst. Die Bahn nimmt der Streckentour außerdem ein typisches Logistikproblem: Du startest an einem Bahnhof und endest an einem anderen, eine Rückfahrt zum abgestellten Auto ist nicht nötig.
Die Talroute ist dabei die interessantere Wahl. Südlich von Hirschaid fährst Du durch Weiher-, Feld- und Dorflandschaften. Nördlich davon rücken Regnitz, Sandflächen und Auen stärker in den Mittelpunkt. Die Fahrt durch den Hain und an der Altstadt entlang wirkt nicht wie ein angehängter Stadtbesuch, sondern wie der landschaftliche Abschluss der Route.
Wenn Du weitere konkrete Flusstouren vergleichen möchtest, ordnet der Guide zu Radwegen in Franken ohne große Steigungen Regnitz, Main, Altmühl und andere Korridore nach Charakter und Planung ein. Diese Seite bleibt dagegen bewusst bei der einen Bahnhofstour Forchheim nach Bamberg.
Talroute oder Kanalroute: Welche Variante fahren wir?#
Der RegnitzRadweg besitzt zwischen Nürnberg und Bischberg zwei Varianten. Die Talroute führt auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen durch Auen, Sandfluren, Orte und Kulturlandschaft. Die Kanalroute orientiert sich stärker am Main-Donau-Kanal, ist geradliniger und besonders verkehrsarm.
Für diesen Ausflug fahren wir überwiegend die Talroute. Sie bringt Dich zum Hirtentor in Eggolsheim, durch Buttenheim und Seußling, zur Pettstadter Fähre und später in die Buger Wiesen. Die Kanalroute ist eine sinnvolle großräumige Alternative, wenn Du möglichst gleichmäßig rollen möchtest. Sie wird hier aber nicht als zweite komplette Tour aufgebaut.
Wie verläuft die Radtour genau?#
Die Kilometerangaben stammen aus der fertigen Bahnhof-zu-Bahnhof-GPX und sind auf eine gut lesbare Stelle gerundet.
| Orientierungspunkt | Kilometer |
|---|---|
| Bahnhof Forchheim | km 0,0 |
| Rathausplatz Forchheim | ca. km 1,2 |
| Hirtentor Eggolsheim | ca. km 8,0 |
| Buttenheim | ca. km 13,4 |
| Seußling | ca. km 16,5 |
| Schloss Sassanfahrt | ca. km 18,6 |
| Gierseilfähre Pettstadt | ca. km 26,3 |
| Bug, Ende der Fährschleife | ca. km 32,6 |
| Hainbad | ca. km 35,0 |
| Altes Rathaus | ca. km 36,0 |
| Klein Venedig | ca. km 36,4 |
| Bahnhof Bamberg | km 38,5 |
Start am Bahnhof und durch Forchheim#
Vom Bahnhof rollst Du zunächst rund 1,2 Kilometer zum Rathausplatz. Damit beginnt die Tour nicht an einer beliebigen Ausfallstraße, sondern mitten im Forchheimer Fachwerkensemble. Für einen kurzen Blick auf Rathaus und Altstadt reichen 15 bis 20 Minuten. Die Kaiserpfalz liegt nur wenige hundert Meter westlich, für einen Museumsbesuch solltest Du jedoch deutlich mehr Zeit einplanen.
Hinter dem Rathaus führt die ausgeschilderte Talroute zunächst noch durch den Stadtrand. Danach öffnet sich die Landschaft an den Örtelbergweihern. Rechts liegen Wasserflächen, Uferpflanzen und Karpfenteiche, links Felder mit Gemüse und Getreide. Der Fluss selbst ist hier nicht ständig sichtbar, die wassergeprägte Kulturlandschaft aber sehr deutlich.

Durch Eggolsheim, Buttenheim und Seußling#
In Eggolsheim führt der Weg durch das Hirtentor, einen Fachwerkbau der früheren Ortsbefestigung. Danach begleiten Dich Eggerbach, Felder und kleinere Weiher. Rund um Unterstürmig und Buttenheim wird die Strecke kurz welliger, ein längerer Anstieg entsteht daraus nicht.
Buttenheim liegt bei Kilometer 13,4 und eignet sich für eine erste größere Pause. Levi-Strauss-Museum, Ortskern und die saisonalen Bierkeller können den Aufenthalt leicht verlängern. Plane deshalb vorher, ob Du einen Museumsbesuch möchtest oder lieber bis Hirschaid weiterfährst.
Hinter Altendorf überquerst Du den Main-Donau-Kanal und erreichst Seußling. Die erhöht stehende Kirche St. Sigismund mit ihrem befestigten Kirchhof ist vom Weg aus gut einzuordnen. Danach öffnet sich der Blick über Regnitz, Kanal und die Höhen der Fränkischen Schweiz.
Über Sassanfahrt und Erlach nach Pettstadt#
Bei Sassanfahrt wird die Regnitzaue wieder breiter. Schlosspark und Museum Tropfhaus liegen im Ort, während der Track anschließend durch ein ruhiges Waldstück nach Erlach führt. Dort querst Du die Reiche Ebrach und fährst zwischen Waldrand, Weihern und Regnitz weiter nach Pettstadt.

Pettstadt erreichst Du nach gut 26 Kilometern. Die barocke Pfarrkirche Mariä Geburt liegt im Ort, das entscheidende Tourenelement wartet direkt an der Regnitz: Eine motorlose Gierseilfähre nutzt die Strömung, um zwischen beiden Ufern zu pendeln. Fahrräder dürfen mit auf die Fähre.
Mit der Gierseilfähre über die Regnitz#
Die Gemeinde Pettstadt nennt für 2026 einen täglichen Betrieb vom 1. März bis 31. Oktober ab 10 Uhr, ohne Ruhetag. Im März und Oktober endet der Betrieb um 18 Uhr, von April bis September um 19 Uhr. Stand 2026 kostet die Überfahrt für Erwachsene und Jugendliche mit Fahrrad 2 Euro. Komm spätestens 10 bis 15 Minuten vor Betriebsschluss an.
Diese Zeiten sind keine Betriebsgarantie. Bei Niedrigwasser, Hochwasser oder starkem Wind muss die Fähre aussetzen. Die Gemeinde veröffentlicht Orientierungsspannen für den Pegel, weist aber ausdrücklich auf kurzfristige Änderungen und Angaben ohne Gewähr hin. Prüfe deshalb am Tourtag die aktuellen Fährinformationen der Gemeinde Pettstadt und verlasse Dich nicht allein auf einen einzelnen Pegelwert.
Durch Buger Wiesen und Bamberger Hain#
Nach der Überfahrt führt die Talroute durch sandige Flächen und später in die Buger Wiesen. Zwischen Regnitz und Main-Donau-Kanal erinnern flache Mulden, Schilf und Auwaldpflanzen an frühere Flussarme. Der Abschnitt wirkt trotz der Nähe zu Bamberg noch ländlich.

Bei Bughof passierst Du Schleuse 99 des historischen Ludwigskanals. Kurz danach erreichst Du die Buger Spitze und damit den Bamberger Hain. Unter alten Buchen und Eichen fährst Du nah am linken Regnitzarm in Richtung Hainbad. Dieser Abschnitt ist der stärkste landschaftliche Abschluss der Tour. Den Park und seine Besonderheiten vertieft unser Guide zu Parks und Gärten in Franken .
An Regnitz und Altstadt zum Bahnhof Bamberg#
Hinter Hainbad, Walkmühle und Schleuse 100 rückt die historische Stadt dicht an den Fluss. Über das Mühlenviertel erreichst Du das Alte Rathaus bei Kilometer 36. Die GPX führt anschließend so an der Altstadt und am Regnitzufer weiter, dass Du auch Klein Venedig vom gegenüberliegenden Ufer siehst.

An der Markusbrücke verlässt die Tour den offiziellen RegnitzRadweg. Die letzten zwei Kilometer führen durch die Inselstadt und Gärtnerstadt zum Bahnhof. In der Altstadt solltest Du wegen Pflaster, Fußgängern und engen Stellen langsam fahren oder kurz schieben.
Was passiert, wenn die Fähre Pettstadt nicht fährt?#
Die Tour bleibt nutzbar. RegnitzRadweg und Gemeinde Pettstadt veröffentlichen eine offizielle Umfahrungsmöglichkeit für Niedrigwasser, Hochwasser, starken Wind und Zeiten außerhalb des Fährbetriebs. Wenn Du den Ausfall erst am westlichen Fähranleger bemerkst, fährst Du zunächst auf dem Zufahrtsweg zurück nach Pettstadt zur offiziellen Abzweigung. Von dort führt die Variante in Richtung Bamberg über Hauptstraße und Schulstraße, über die Brücke der Rauhen Ebrach und weiter nach Neuhaus. Nach der Ortsdurchfahrt Neuhaus folgst Du dem straßenbegleitenden Radweg nach Bug und triffst dort wieder auf die Talroute.
Vollständige Tour ohne Fähre#
- Distanz
- 37,8 km
- Aufstieg
- 57 Hm
- Bewegungszeit
- 2:30 bis 3 Std. Gesamtdauer: 5 bis 7 Std.
- Schwierigkeit
- Leicht
- Tourtyp
- Radfahren Streckentour
RegnitzRadweg Forchheim–Bamberg ohne Fähre
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Unsere vollständige Umfahrungs-GPX beginnt ebenfalls am Bahnhof Forchheim und endet am Bahnhof Bamberg. Sie fährt bis zum westlichen Anleger, enthält den Rückweg zur offiziellen Abzweigung und folgt anschließend dem beschriebenen Korridor bis Bug. Die finale GPX misst 37,801 Kilometer mit 57 Metern Aufstieg und 87 Metern Abstieg. Damit ist sie rund 0,7 Kilometer kürzer als die Fährenvariante, nicht länger. Dafür entfallen Überfahrt und die Schleife am östlichen Ufer.
Lade beide Dateien vor der Fahrt herunter. Wenn die Fähre geschlossen ist, nutzt Du ab dem westlichen Anleger die Umfahrungs-GPX und folgst keiner vermeintlichen Direktverbindung nach Bug. Die normale RegnitzRadweg-Beschilderung deckt diesen Betriebsweg nicht an jeder Abzweigung gleich eindeutig ab.
Wie schwierig ist die Radtour?#
Technisch ist die Route leicht. Es gibt keine langen Anstiege, Trails oder Schiebepassagen außerhalb des möglichen Schiebens in der Bamberger Altstadt. Die 54 Aufstiegshöhenmeter verteilen sich auf Brücken, kleine Wellen und Ortsverbindungen.
Der Anspruch entsteht aus der Länge und der Aufmerksamkeit. Knapp 39 Kilometer sind für regelmäßige Tourenradler entspannt, für seltene Radfahrer aber ein voller Tagesausflug. In Ortsdurchfahrten, an Querungen und auf dem Stadtweg zum Bamberger Bahnhof teilst Du den Verkehrsraum. Offene Auen können bei Nordwind außerdem deutlich mehr Kraft kosten, als das flache Profil vermuten lässt.
Ein Trekkingrad, Tourenrad, Gravelbike oder E-Bike passt gut. Die offiziellen Streckeninformationen beschreiben den RegnitzRadweg als größtenteils eben und asphaltiert. Einzelne Wirtschaftswege, Pflaster und mögliche nasse Stellen sprechen trotzdem gegen sehr empfindliche Rennradreifen.
Ist die Tour für Familien geeignet?#
Für ausdauernde, verkehrssichere Kinder kann die Strecke funktionieren. Fähre, Weiher, Fachwerkorte und Hain sorgen für Abwechslung, die geringen Höhenmeter helfen ebenfalls. Eine pauschale Empfehlung für kleine Selbstfahrer wäre trotzdem nicht ehrlich: 38,5 Kilometer, Ortsverkehr und der Bamberger Schlussabschnitt verlangen Kondition und sichere Fahrradbeherrschung.
Mit älteren Kindern solltest Du viel Zeit, Wasser und einen klaren Abbruchplan einplanen. Mit Eggolsheim, dem Bahnhof Buttenheim in Altendorf und Hirschaid liegen mehrere mögliche Bahnausstiege im regionalen Korridor. Der Weg vom Track zum jeweiligen Bahnhof muss vorher geprüft werden, und die Fahrradmitnahme ist nicht garantiert. Diese Stationen sind deshalb nur mögliche Abbruchoptionen. Mit Kinderanhänger ist die Tour für routinierte Fahrer grundsätzlich möglich, an Fähre, Pollern und engen Stadtstellen bleibt zusätzliche Aufmerksamkeit nötig.
Wie funktioniert die An- und Abreise mit der Bahn?#
Der Bahnhof-zu-Bahnhof-Zuschnitt ist einer der größten Vorteile dieser Radtour. Du steigst in Forchheim aus, fährst ohne Rückschleife nach Bamberg und kannst dort direkt die Heimreise antreten. Zwischen beiden Städten verkehren Regionalzüge und S-Bahn-Verbindungen, die konkrete Verbindung kann sich durch Baustellen und Fahrplanwechsel ändern.
Für Fahrräder gibt es keine Mitnahmegarantie. Die Mitnahme ist nur auf geeigneten Stellflächen und bei ausreichendem Platz möglich; Fahrgäste, Rollstühle und Kinderwagen haben Vorrang, im Einzelfall entscheidet das Betriebs- oder Zugpersonal. Montags bis freitags dürfen Fahrräder von 6 bis 8 Uhr nicht in S-Bahnen mitgenommen werden. In Regionalzügen ist die Mitnahme in diesem Zeitraum möglich, wenn ein geeignetes Mehrzweckabteil vorhanden oder die Fahrradbeförderung entsprechend ausgewiesen ist. Prüfe vor der Fahrt Verbindung, Ticket und die aktuellen VGN-Regeln zur Fahrradmitnahme .
Im Schienenersatzverkehr ist die Tourlogistik besonders heikel, weil Reisebusse für Fahrräder normalerweise ungeeignet sind. Erledige den Zugteil möglichst am Morgen und prüfe vorab, ob Bauarbeiten oder Ersatzverkehr angekündigt sind. So hängt der Tagesabschluss weniger von einer bestimmten Verbindung mit freien Fahrradplätzen ab.
Wo lohnt sich eine Pause?#
Forchheim bietet die größte Auswahl für Frühstück und Proviant. Weil der Rathausplatz schon nach 1,2 Kilometern kommt, eignet sich diese Pause eher als ruhiger Start als als erste Erholung.
Buttenheim liegt nach gut 13 Kilometern. Ortskern, Museum und saisonale Bierkeller machen den Ort interessant, doch Kelleröffnungen hängen von Saison, Wochentag und Wetter ab. Prüfe Deinen Wunschbetrieb vor dem Start, statt eine geöffnete Küche vorauszusetzen.
Hirschaid und Sassanfahrt liegen ungefähr in der Tourmitte. Der Brauerei-Gasthof Kraus in Hirschaid ist eine mögliche volle Einkehr, verlangt aber einen kurzen Abstecher vom unmittelbaren Track. Wer zügig zur Fähre möchte, fährt weiter und nutzt mitgebrachten Proviant.
Pettstadt eignet sich für eine Trinkpause an der Fähre. Plane dort aber keinen engen Restauranttermin, denn Wartezeit und Betrieb hängen vom Wasserstand und Wind ab. Während der Fährzeiten steht laut Gemeinde eine kostenlose barrierefreie Toilette am ehemaligen Pegelhäuschen zur Verfügung.
Bamberg ist die flexibelste Schlussoption. Im Mühlenviertel liegt das Eckerts direkt an der Route, in der Altstadt folgen weitere Cafés und Gasthäuser. Sichere das Rad gut und plane genug Zeit für den Weg zum Bahnhof ein.
Wann ist die beste Jahreszeit?#
Von März bis Oktober ist die Fährenvariante grundsätzlich vorgesehen. Im Frühling wirken Weiher, Auen und Hain frisch, im Sommer bieten Waldstücke und Park Schatten. Offene Felder bleiben sonnig, deshalb gehören Wasser und Sonnenschutz auch auf die flache Tour.
Im Herbst passen Kürbisse, Karpfensaison und Laubfärbung gut zum Streckencharakter. Im März und Oktober endet der Fährbetrieb bereits um 18 Uhr. Außerhalb der Saison sowie bei Hochwasser, Niedrigwasser oder starkem Wind verwendest Du die Umfahrung.
Im Winter kann die fährfreie Variante als Planungsgrundlage dienen, sie ist aber keine Schönwettergarantie. Eis, Schnee, Hochwasser, aufgeweichte Wirtschaftswege und frühe Dunkelheit können die Tour unvernünftig machen. Die Kanalroute bleibt eine weitere großräumige Möglichkeit, wenn Du auf eine besonders geradlinige Verbindung setzt.
Was kannst Du nach der Tour in Bamberg machen?#
Altes Rathaus, Regnitz und Klein Venedig liegen bereits im letzten Tourabschnitt. Für einen kurzen Abschluss musst Du also keinen zusätzlichen Stadtrundkurs fahren. Wenn Du Domberg oder ein Museum besuchen möchtest, stelle das Rad besser sicher ab und plane mindestens ein bis zwei weitere Stunden ein.
Aus einer Tagestour lässt sich leicht ein Bamberg-Wochenende machen. Hotel Nepomuk liegt im Mühlenviertel direkt an der Regnitz und damit besonders passend zum Tourende. Unser Vergleich zu Fachwerkhotels in Franken ordnet das Haus zusammen mit anderen historischen Unterkünften ein, statt im Radtourenartikel einen Hotelvergleich nachzubauen.
Weitere Ziele für einen zweiten Tag findest Du bei den Ausflugszielen in Oberfranken . Für eine weitere konkrete Aktivtour kannst Du im Tourenfinder nach Radfahren, Distanz und guter ÖPNV-Anbindung filtern.
Häufige Fragen zum RegnitzRadweg Forchheim–Bamberg#
Wie lang ist der RegnitzRadweg von Forchheim nach Bamberg?#
Die hier beschriebene Bahnhofstour ist 38,5 Kilometer lang. Der lokale GPX misst exakt 38,524 Kilometer vom Bahnhof Forchheim über Altstadt, Talroute, Fähre, Bamberger Hain und Klein Venedig zum Bahnhof Bamberg.
Ist die Strecke schwierig?#
Technisch ist die Tour leicht und besitzt nur 54 Aufstiegshöhenmeter. Knapp 39 Kilometer, offene Windpassagen, Ortsverkehr und der Stadtabschnitt in Bamberg verlangen trotzdem Grundkondition und Aufmerksamkeit.
Kann man mit dem Zug anreisen?#
Ja, Start und Ziel liegen direkt an den Bahnhöfen Forchheim und Bamberg. Die Fahrradmitnahme hängt von Verbindung, Ticket und Platz ab und ist nicht garantiert, deshalb solltest Du den aktuellen Fahrplan vor dem Tourtag prüfen.
Fährt die Fähre Pettstadt immer?#
Nein. Die Saison dauert grundsätzlich vom 1. März bis 31. Oktober, doch bei Niedrigwasser, Hochwasser oder starkem Wind kann der Betrieb ausfallen. Im März und Oktober gelten außerdem kürzere tägliche Betriebszeiten als von April bis September.
Was passiert, wenn die Fähre geschlossen ist?#
Dann nutzt Du die vollständige 37,8-Kilometer-GPX über die offizielle Westufer-Umfahrung. Sie startet und endet an denselben Bahnhöfen und trifft bei Bug wieder auf die normale Talroute.
Ist die Strecke für Kinder geeignet?#
Für ausdauernde ältere Kinder mit sicherer Straßenpraxis ist die Tour bedingt geeignet. Für kleine Selbstfahrer sind Länge, Ortsdurchfahrten und der Bamberger Stadtverkehr zu anspruchsvoll.

