Der Fränkische-Schweiz-Radweg von Forchheim nach Ebermannstadt bringt Dich auf einer überschaubaren Radtour ins untere Wiesenttal. Unsere Variante beginnt am Bahnhof Forchheim, führt über Kirchehrenbach und Pretzfeld und endet am Bahnhof Ebermannstadt. Dazwischen liegen offene Auen, Feldwege und die bewaldeten Höhen der Fränkischen Schweiz, ohne dass Du diese Höhen selbst erklimmen musst.
Du möchtest vorher Kaiserpfalz, Altstadt oder Kellerwald besuchen? Der vollständige Forchheim-Guide hilft Dir beim Vorprogramm. Die GPX dieser Tour spart die Altstadtschleife bewusst aus und führt vom Bahnhof zur Radroute Richtung Reuth.
Tour auf einen Blick#
- Distanz
- 14,5 km
- Aufstieg
- 84 Hm
- Bewegungszeit
- 1 bis 1:20 Std. Gesamtdauer: 3 bis 4 Std.
- Schwierigkeit
- Leicht
- Tourtyp
- Radfahren Streckentour
- Start und Ziel: westlicher Bahnhofsplatz in Forchheim, Bahnhofsplatz in Ebermannstadt.
- Untergrund: Asphalt, Pflaster, wassergebundene Feldwege und einzelne Holzbrücken; keine durchgehend asphaltierte Strecke.
- Fahrrad: Trekking- oder Tourenrad, Gravelbike, E-Bike; ein Citybike mit ordentlichen Reifen genügt bei trockenen Wegen.
- Familie: für ältere verkehrssichere Kinder bedingt geeignet, keine allgemeine Empfehlung für kleine Selbstfahrer.
- Bahn: Rückfahrt im regulären Betrieb mit der RB 22; Fahrradmitnahme nur nach Ticket- und Kapazitätsprüfung.
- Pausen: Forchheim vor dem Start, Pretzfeld unterwegs, Ebermannstadt zum Abschluss. Plane mit Pausen etwa drei bis vier Stunden.
Karte und GPX: Fränkische-Schweiz-Radweg Forchheim–Ebermannstadt#
Fränkische-Schweiz-Radweg von Forchheim nach Ebermannstadt
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Die fertige Bahnhof-zu-Bahnhof-GPX misst 14,492 Kilometer. Aus ihren gespeicherten Höhenwerten ergeben sich ungeglättet 84 Meter Aufstieg und 57 Meter Abstieg. Der tiefste Punkt liegt am Start bei 264,5 Metern, der höchste im Zielbereich bei 291 Metern. Das Höhenprofil stammt aus einem digitalen Geländemodell, nicht aus einer Vermessung vor Ort. Andere Apps können kleine Wellen stärker glätten und deshalb niedrigere Höhensummen anzeigen.

Wichtig zur Einordnung: Der offizielle Regionalradweg führt von Forchheim über Pretzfeld, Ebermannstadt und Muggendorf weiter bis Bayreuth. Die Tourismuszentrale nennt für diesen Gesamtweg rund 65,7 Kilometer. Hier fährst Du nur den ersten Talabschnitt, ergänzt um kurze Bahnhofszubringer. Die Gesamtwegwerte und dessen Einstufung „mäßig“ beschreiben nicht diese kurze Radtour.
Speichere die Datei und eine Karte vor der Anreise offline. Die Kilometerangaben im Folgenden gelten für den regulären Track. Bei einer Baustellenumleitung verschieben sich Entfernung und Zwischenpunkte entsprechend.
Warum lohnt sich die Tour?#
Der Reiz liegt im allmählichen Landschaftswechsel. Forchheim beginnt noch städtisch, hinter Reuth öffnen sich Felder und Wiesen, bei Kirchehrenbach und Pretzfeld rücken die Hänge näher. Du siehst die Fränkische Schweiz vom Tal aus, statt mit einer sportlichen Bergtour einzusteigen. Gerade für einen ersten Radtag in der Region ist das eine angenehme Größenordnung.
Die Wiesent gibt dabei die Richtung vor, ist aber nicht ständig neben Deinem Lenker. Zwischen Weg und Wasser liegen häufig Wiesen, Äcker oder Ufergehölze. Einzelne Brücken bringen Dich direkt an den Fluss, danach öffnet sich wieder der Talraum. Erwarte eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft, keinen lückenlosen Uferweg und auch keine lange schattige Waldstrecke.
Der Bahnhofszuschnitt lässt genügend Zeit für eine Pause in Pretzfeld und einen Abschluss in Ebermannstadt. Du brauchst keine Rückschleife zum Auto und musst die Strecke nicht allein wegen ihrer Kürze verdoppeln. Wer ab Forchheim lieber nordwärts ins Regnitztal fahren möchte, findet mit dem RegnitzRadweg nach Bamberg eine andere Bahnhofstour. Diese Route führt dagegen nach Osten und Nordosten in die Fränkische Schweiz.
Wie verläuft die Radtour?#
Die Orientierungspunkte stammen aus unserer fertigen GPX. Pretzfeld bezeichnet hier den Abschnitt an der Bahnhofstraße, nicht einen zusätzlichen Rundgang durch den Ortskern.
| Punkt | Kilometer |
|---|---|
| Bahnhof Forchheim, westlicher Bahnhofsplatz | 0,0 |
| Wiesentbrücke bei Reuth, Bereich „An der Holzbrücke“ | ca. 3,0 |
| Mühlhof | ca. 4,2 |
| Kirchehrenbach, Einfahrt in die Bahnhofstraße | ca. 7,1 |
| Pretzfeld, Bahnhofstraße | ca. 11,2 |
| Kohlfurtbrücke vor Ebermannstadt | ca. 13,7 |
| Bahnhof Ebermannstadt | 14,5 |
Vom Bahnhof Forchheim ins Wiesenttal#
Du beginnst auf der Westseite des Bahnhofs am Bahnhofsplatz. Orientiere Dich nicht an einer beliebigen Verbindung durch die Gleisanlagen. Die GPX nutzt den straßenseitigen Zugang und führt zunächst nordwärts zur Verbindung über die Bahn in Richtung Bayreuther Straße. Im Bahnhofsbereich teilen sich Busse, Autos, Fußgänger und Fahrräder wenig übersichtliche Flächen. Starte langsam und sortiere die Fahrtrichtung vor dem Losfahren.
An der Bayreuther Straße und später Reuther Straße folgst Du dem Korridor der B 470 nach Osten. Zunächst sind Radwege kartiert, anschließend Radfahrstreifen unmittelbar an der Fahrbahn. Das ist der unruhigste Auftakt der Tour. Achte auf Einmündungen, abbiegende Fahrzeuge und die Führung an Kreuzungen. Eine Radwegmarkierung bedeutet hier nicht überall einen baulich getrennten Weg.
Bei Reuth verlässt der reguläre Radweg die Bundesstraße nach rechts. Über die Wiesent und den Abgangbach geht es auf die Feldverbindung zum Mühlhof. Genau hier liegt die eingangs genannte Brückenbaustelle. Fahre nicht bis an eine Absperrung heran, wenn vorher bereits die Umleitung ausgeschildert ist. Nach ungefähr vier Kilometern ist der städtische Abschnitt hinter Dir.

Weiter Richtung Pretzfeld#
Hinter Mühlhof ziehen befestigte und wassergebundene Wirtschaftswege durch die offene Landschaft. Der Weg wechselt zwischen Asphalt, festem Feinschotter und kurzen anders befestigten Stellen. Hier lohnt es sich, das Tempo herauszunehmen und den Talraum wahrzunehmen. Uferbäume zeichnen den Flussverlauf nach, ohne dass die Wiesent von jeder Wegstelle sichtbar wäre.
Bei Kilometer 7,1 erreichst Du die Bahnhofstraße von Kirchehrenbach. Die Route führt durch den Ort und über die Hauptstraße weiter. Du fährst hier mit dem Straßenverkehr, nicht auf einem durchgehenden separaten Radweg. An Kreuzungen und auf der Brücke bleiben klare Handzeichen und genügend Abstand wichtiger als ein schneller Schnitt.
Am nördlichen Ortsrand zweigt die Route wieder auf den Talweg Richtung Pretzfeld ab. Jetzt folgt ein längerer wassergebundener Abschnitt. Bleibe auf dieser Führung, statt eine vermeintlich schnellere Straßenverbindung zu wählen. Über weitere kleine Brücken erreichst Du Sportplatzstraße, Trattstraße und Bahnhofstraße in Pretzfeld. Die Bahnhofstraße liegt bei etwa Kilometer 11,2 und ist der sinnvollste Bezugspunkt für Deine Pause.

Pretzfeld liegt in einer bekannten Obst- und Kirschregion. Für diese Tour genügt ein kurzer Ortsbezug: etwas trinken, einen Snack essen und bei Interesse einen kleinen Abstecher in den Ortskern machen. Schloss Pretzfeld ist dabei ein möglicher Außenbezug, kein fest eingeplanter Besichtigungstermin. Der Track zieht keine zusätzliche Schlossrunde und führt auch nicht auf einen höher gelegenen Obstwanderweg.

Von Pretzfeld nach Ebermannstadt#
Von der Bahnhofstraße kommst Du kurz auf die Walter-Schottky-Straße, St 2760. Dieser Abschnitt verlangt nochmals Verkehrssicherheit. Danach verlässt die Route die Staatsstraße und folgt dem befestigten Talweg nach Norden. Auf dem Kohlfurtweg rollen längere Pflasterpassagen unter den Reifen, bevor wieder Asphalt folgt.
Die Landschaft bleibt offen. Der Fluss mäandriert durch seinen eigenen Korridor; die Radroute hält sich auf den vorhandenen Wegen und schneidet nicht jede Flussschleife nach. Gerade deshalb sind Wiesenttal und Wiesentufer nicht dasselbe. Zwischen Pretzfeld und Ebermannstadt bestimmen Wiesen, Felder, Gehölzsäume und die Talhänge das Bild stärker als eine ununterbrochene Wasseransicht.
Bei Kilometer 13,7 erreichst Du die Kohlfurtbrücke. Die tief liegende Verbindung ist bei Hochwasser besonders aufmerksam zu beurteilen. Fahre niemals durch überflutete Wege, auch wenn die GPX dort eine Linie zeigt. Über Am Kirchenwehr kommst Du nach Ebermannstadt. Am Anschluss zur Bahnhofstraße verlässt unsere Variante den weiterführenden Regionalradweg und biegt zum Bahnhof ab.

Ankunft in Ebermannstadt#
Der Zieltrack endet am Bahnhofsplatz. Ebermannstadt lohnt sich trotzdem als Abschluss und nicht nur als Umsteigepunkt: Die historische Innenstadt mit Marktplatz liegt nördlich des Bahnhofs, die Wiesent begleitet den Übergang. Für einen kurzen Gang durch die Mitte und eine Einkehr lässt Du das Rad am besten sicher angeschlossen stehen oder schiebst es durch belebte Bereiche.
Diese Zielrunde gehört nicht zu den angegebenen Tourkilometern. Plane sie vor Deiner gewünschten Rückfahrt mit ausreichend Puffer ein, statt den Ortsbesuch zwischen Ankunft und nächstem Zug zu quetschen. Ein Café oder Gasthaus genügt als Abschluss; ein vollständiges Besichtigungsprogramm würde aus der kompakten Radtour einen anderen Ausflug machen.

Wie schwierig ist die Tour?#
Konditionell ist die Bahnhofstour leicht. Die Strecke bleibt im Tal, besitzt keine Bergauffahrt auf die Jurahöhen und lässt sich mit normaler Freizeitkondition gut einteilen. Die gespeicherten Höhenwerte schwanken nur zwischen 264,5 und 291 Metern. Das längste ohne Höhenverlust ansteigende Stück im Profil liegt hinter Pretzfeld: rund 860 Meter mit nur 1,5 Metern Höhengewinn. Eine kräftigere kleine Welle bei Kirchehrenbach erreicht über rund 250 Meter im Mittel etwa 3,4 Prozent. Einen langen steilen Anstieg gibt es nicht.
Anspruchsvoller als das Treten sind Untergrund und Verkehrsraum. Rund dreieinhalb Kilometer führen über wassergebundene Wege, hinzu kommen längere Pflasterstücke und einzelne Holzbeläge auf Brücken. Bei Trockenheit ist das mit normalen Tourenreifen unspektakulär. Nach Regen können lose Stellen, Schlamm und feuchtes Holz deutlich mehr Aufmerksamkeit verlangen. Nicht für jeden kurzen Abschnitt ist eine genaue Oberfläche kartiert.
Verkehrlich ist „leicht“ keine Entwarnung. Die Radfahrstreifen an der B 470 reichen in unserer Richtung ungefähr von Kilometer 1,1 bis 2,8. Dazu kommen die Ortsdurchfahrt Kirchehrenbach, der kurze Staatsstraßenabschnitt in Pretzfeld und die Bahnhofszufahrt in Ebermannstadt. Rechne nicht mit einer autofreien Familientrasse. Die Brückenbaustelle kann den Verkehrseindruck zusätzlich verändern.
Forchheim nach Ebermannstadt führt insgesamt etwas talaufwärts. In Gegenrichtung hast Du einen kleinen Höhenvorteil, aber keine lange Abfahrt. Unsere Standardrichtung bleibt sinnvoll, weil sich die Landschaft nach dem städtischen Start öffnet und Ebermannstadt einen angenehmen Schluss bietet. Wind und Tageswetter können den geringen Profilunterschied leicht überwiegen. Bei umgekehrter Fahrt musst Du Fahrbahnseiten und Einbahnregelungen neu beachten; die GPX ist für die beschriebene Richtung erstellt.
Welches Fahrrad eignet sich?#
Ein Trekkingrad oder Tourenrad ist die unkomplizierteste Wahl. Es rollt auf Asphalt ausreichend leicht, verträgt aber auch den festen Schotter zwischen den Orten. Ein Gravelbike passt ebenfalls, ohne dass Du Geländeausrüstung oder grobe Mountainbikereifen brauchst.
Ein normales Citybike genügt bei trockenen, festen Wegen, funktionierenden Bremsen und nicht zu schmalen Reifen. Ein E-Bike macht die Tour bequem, ist für das Profil aber nicht nötig. Entscheidend ist eher, dass Du Dich mit Rad und Gepäck auf Radfahrstreifen und beim Einsteigen in die Bahn sicher fühlst.
Für ein Rennrad mit schmalen empfindlichen Reifen ist die reguläre Führung keine pauschale Empfehlung. Wassergebundene Wege, Pflaster und kleinere Oberflächenwechsel bleiben auch dann vorhanden, wenn der größte Teil gut rollt. Eine reine Asphaltalternative würde eine andere Route ergeben und ist deshalb nicht in diese GPX eingebaut.
Ist die Strecke für Kinder geeignet?#
Für Erwachsene und geübte Freizeitradler ist die Distanz überschaubar. Ältere, verkehrssichere Kinder können sie ebenfalls schaffen, wenn sie Abbiegen, Schulterblick, Straßenquerungen und Fahren im Mischverkehr beherrschen. Plane die Tour nicht nur nach Alter, sondern nach echter Straßenpraxis. Eine Pause in Pretzfeld und mehrere kurze Trinkstopps sind sinnvoller als ein durchgehender Tempoversuch.
Für kleine selbstfahrende Kinder empfehlen wir die komplette Bahnhofstour nicht allgemein. Die offenen Radfahrstreifen in Forchheim sowie Bahnhofstraße und Hauptstraße in Kirchehrenbach sind keine geschützte Lernumgebung. Auch der kurze Abschnitt auf der Walter-Schottky-Straße lässt sich nicht durch das flache Höhenprofil wegargumentieren. Wer noch häufig spontan anhält oder die Spur verlässt, braucht einen anderen Ausflug.
Mit Fahrradanhänger sind die Steigungen das kleinere Problem. Beachte Breite, Begegnungsverkehr, Brückenzufahrten und mögliche Poller. Eine lückenlos bestätigte Anhängerdurchfahrt liegt nicht vor. Hinzu kommt der Zug: agilis befördert Anhänger nur bei ausreichendem Platz und in Ausnahmefällen. Prüfe die Kombination aus Strecke und Rückfahrt vorher; eine passende Fahrradkarte garantiert weder einen Stellplatz noch Platz für den Anhänger.
Wo kannst Du unterwegs Pause machen?#
Forchheim vor dem Start: Besorge Wasser und Proviant, bevor Du den Bahnhof verlässt. Ein Frühstück oder Altstadtbesuch ist ein eigener Auftakt und nicht Teil der direkten GPX. Das verhindert, dass Du die kurze Tour schon zu Beginn mit mehreren Umwegen überlädst.
Pretzfeld unterwegs: Rund um Kilometer 11,2 ist der größte Teil geschafft. Für eine Einkehr oder einen Abstecher in den Ort verlässt Du den unmittelbaren Track bewusst und kehrst anschließend zur Route zurück. Prüfe Öffnungszeiten direkt beim gewünschten Betrieb. Obst- und Kirschanbau gehören zum Ortscharakter, ein Verkaufsstand oder eine geöffnete Küche sind aber nicht an jedem Tag vorhanden.
Ebermannstadt am Ziel: Hier passt die längste Pause am besten, weil die verbleibende Radstrecke zum Bahnhof kurz ist. Wähle Deine Rückverbindung trotzdem nicht zu knapp. Ein mitgebrachter Snack bleibt hilfreich, wenn Ruhetag, volle Tische oder eine geschlossene Küche den Plan ändern.
Halte für Fotos nicht mitten auf Brücken oder schmalen Wegen. Stelle das Rad so ab, dass Landwirtschaft, Fußgänger und andere Radfahrer vorbeikommen. Die Aue ist kein frei befahrbarer Picknickplatz; bleibe mit Rad und Anhänger auf den Wegen.
Wie funktioniert Anreise und Rückfahrt mit der Bahn?#
Start und Ziel sind bewusst Bahnhof Forchheim und Bahnhof Ebermannstadt. Im regulären Betrieb verbindet die von agilis betriebene RB 22 Forchheim, Kirchehrenbach, Pretzfeld und Ebermannstadt. Die Zwischenhalte können eine Verkürzung ermöglichen, sofern eine passende Verbindung und Platz fürs Rad vorhanden sind. Nicht jeder Bahnsteig liegt unmittelbar auf dem Track.
Prüfe den Fahrplan für Hin- und Rückfahrt unmittelbar vor der Tour im DB Navigator oder in der VGN-Auskunft. Achte dabei auch auf aktuelle Störungen und Schienenersatzverkehr; Hinweise findest Du zusätzlich auf der agilis-Streckenseite Netz Nord . Einen festen Takt oder eine bestimmte letzte Rückfahrt solltest Du nicht aus diesem Artikel ableiten.
Für ein normales Erwachsenenfahrrad brauchst Du grundsätzlich eine passende Mitnahmeberechtigung zusätzlich zur eigenen Fahrkarte. Im VGN kommt dafür beispielsweise eine Kinderfahrkarte für das Fahrrad infrage; je nach Anreise können eine Fahrradkarte oder die Fahrradmitnahme eines passenden Gruppentickets sinnvoll sein. Das Deutschlandticket allein schließt eine Fahrradkarte nicht automatisch ein. Welche Kombination für Deine gesamte Verbindung gilt, prüfst Du bei den VGN-Regeln zur Fahrradmitnahme und bei agilis zur Fahrradbeförderung .
Die Mitnahme hängt immer von freiem Platz ab. Fahrgäste, Rollstühle und Kinderwagen haben Vorrang; im Zweifel entscheidet das Zugpersonal. Nutze die mit Fahrradsymbol gekennzeichneten Mehrzweckbereiche und nimm Taschen vor dem Einstieg ab. Besonders Gruppen sollten Stoßzeiten vermeiden. Für die werktägliche Zeit von 6 bis 8 Uhr sind die VGN-Regeln zum ausgewiesenen Fahrrad-Mehrzweckabteil zu beachten.
Bei Schienenersatzverkehr funktioniert die Rückfahrt mit Rad nicht automatisch. Der VGN schließt Fahrräder in Reisebussen aus. Plane dann nicht mit einer spontanen Busmitnahme, sondern prüfe eine ausdrücklich geeignete Alternative oder verschiebe die Tour. Eine solche Betriebsstörung ändert die GPX nicht.
Praktisch kannst Du den Zugteil auch morgens erledigen: erst nach Forchheim fahren, dann zum Ausgangsort Ebermannstadt zurückradeln. Das passt, wenn Du dort startest oder übernachtest. Reist Du aus anderer Richtung an, ist die Rückfahrt ab Ebermannstadt ebenso möglich, mit Zeitreserve statt Bindung an einen einzigen Zug. Weitere Planungsbeispiele findest Du bei Ausflügen in Franken ohne Auto .
Wann ist die beste Jahreszeit?#
Frühling: Angenehme Temperaturen und frisches Grün passen gut zu den offenen Talwegen. Rund um Pretzfeld kann die Obst- und Kirschblüte einen zusätzlichen Reiz geben. Ihr Zeitpunkt schwankt mit dem Wetter; die Tour ist weder eine garantierte Blütenroute noch auf bestimmte Kalenderwochen festgelegt. Nach Regen können wassergebundene Abschnitte noch weich sein.
Sommer: Lange Tage lassen Raum für Forchheim vor dem Start und Ebermannstadt danach. Auf vielen Feldabschnitten fehlt durchgehender Schatten. Nimm genug Wasser und Sonnenschutz mit und starte bei Hitze lieber früher. Uferbäume sorgen punktuell für Grün, ersetzen aber keinen schattigen Waldkorridor.
Herbst: Die Obstregion und die Hänge geben der Fahrt einen anderen Charakter. Plane wegen kühler Luft, Laub und kürzerer Tage großzügiger. Feuchtes Pflaster und Holzbrücken können rutschig werden. Licht am Fahrrad ist auch dann sinnvoll, wenn Du am frühen Nachmittag zurück sein möchtest.
Winter: Nur bei geeigneten, eisfreien Bedingungen. Frost, Nässe, überflutete Talwege und kurze Tage können aus der leichten Strecke einen unvernünftigen Ausflug machen. Bei Hochwasser ist besonders der Bereich Kohlfurtweg vor Ebermannstadt kritisch. Sperrungen und Wetter gehen vor einer gespeicherten Tour.
Für einen zusätzlichen Wandertag, nicht als Verlängerung dieser GPX, hilft der Wanderguide Fränkische Schweiz . Weitere konkrete Rad- und Wanderrouten kannst Du im Tourenfinder nach Deinem Zeitfenster auswählen.
Häufige Fragen zur Radtour Forchheim–Ebermannstadt#
Wie lang ist die Radtour und wie viele Höhenmeter hat sie?#
Die eigene Bahnhof-zu-Bahnhof-GPX misst 14,492 Kilometer. Ihre ungeglätteten Höhenwerte ergeben gerundet 84 Meter Aufstieg und 57 Meter Abstieg. Das gilt für die reguläre Route ohne Baustellenumleitung und ohne zusätzliche Ortsrunden.
Ist der Radweg von Forchheim nach Ebermannstadt schwierig?#
Konditionell ist die kurze Talstrecke leicht. Wassergebundene Wege, Pflaster, Radfahrstreifen an der B 470 und Ortsstraßen verlangen trotzdem sichere Fahrradbeherrschung. Die mäßige Einstufung des Gesamtwegs bis Bayreuth gilt nicht für diesen Teilabschnitt.
Ist die Tour für Kinder geeignet?#
Für ältere, verkehrssichere Kinder ist die Tour bedingt geeignet. Für kleine Selbstfahrer gibt es wegen der Radfahrstreifen in Forchheim und des Mischverkehrs in den Orten keine allgemeine Empfehlung. Anhängerdurchfahrt und Platz im Zug sind nicht garantiert.
Kannst Du mit der Bahn von Ebermannstadt nach Forchheim zurückfahren?#
Im regulären Betrieb verbindet die agilis-Linie RB 22 beide Bahnhöfe. Fahrräder benötigen eine passende Mitnahmeberechtigung und werden nur bei ausreichendem Platz befördert. Prüfe Fahrplan, Fahrradregeln und möglichen Ersatzverkehr unmittelbar vor der Tour.
Welches Fahrrad eignet sich für die Strecke?#
Trekkingrad, Tourenrad, Gravelbike und E-Bike passen gut. Ein Citybike funktioniert bei trockenen, festen Wegen mit geeigneten Reifen. Für Rennräder mit schmalen empfindlichen Reifen ist die Mischung aus wassergebundenen Wegen und Pflaster keine pauschale Empfehlung.
Verläuft die gesamte Tour direkt an der Wiesent?#
Nein. Die Route folgt dem Wiesenttal, liegt aber häufig zwischen Feldern, Wiesen und Ortschaften mit Abstand zum Fluss. Direkte Flussblicke bieten einzelne Uferstellen und Brücken; einen durchgehenden Uferweg gibt es nicht.

